
Herstellung von Badezimmerheizern, die nicht blenden
Wenn wir Infrarotheizer für das Badezimmer entwerfen, streben wir ein bestimmtes Gefühl an – nämlich diese sofortige, angenehme Wärme, sobald man aus der Dusche kommt. Doch es gibt ein Problem: Die meisten industriellen Infrarotlampen blenden. Sie strahlen ein intensives Licht aus, das man definitiv nicht in seinem Zuhause haben möchte – besonders dann nicht, wenn man kleine Kinder im Haus hat. Niemand möchte ein Licht, das die Augen belastet, während man sich entspannen will.
Der Trick mit dem Licht
Standardlampen geben ein breites Spektrum an Licht ab – darunter auch UV-Strahlen und blaues Licht, die sehr schädlich sein können. Um das zu vermeiden, verwenden wir besondere Beschichtungen auf dem Quarzglas. Man kann sich das wie einen Filter vorstellen: Er blockiert das schädliche Licht, lässt aber die wohlwollenden Infrarotstrahlen durch. Wir zielen auf einen bestimmten Wellenlängenbereich ab (700 nm bis 2500 nm), damit die Wärme Ihre Haut erreicht, während das Licht sanft und angenehm bleibt. So erhalten Sie die volle Wärme, ohne das Gefühl zu haben, unter einem Scheinwerfer zu stehen.
Was steckt dahinter?
Im Inneren verwenden wir Quarztuben, die mit Halogen gefüllt sind. Wir mögen Halogen, weil es es ermöglicht, dass der Glühfaden heißer wird – dadurch arbeitet der Heizer schneller. In der Regel ist das Badezimmer bereits nach weniger als drei Sekunden warm. Da es sich um ein Badezimmer handelt, können wir nicht einfach beliebige Materialien verwenden. Alles muss widerstandsfähig gegen Dampf und Feuchtigkeit sein. Wir verwenden Reflektoren, die nicht rosten, sodass die Wärme nach unten abgegeben wird – somit werden Sie von Kopf bis Fuß gewärmt.
Das Gleichgewicht finden
Ehrlich gesagt: Es gibt immer ein Trade-off. Jedes Mal, wenn wir eine weitere Beschichtung auf das Glas auftragen, um das Licht zu mildern, verlieren wir etwas an Wärme. Das ist ein kleiner Preis für die Augensicherheit – doch wir müssen vorsichtig sein. Wir können die Leistung nicht einfach erhöhen, sonst könnte das zu Schäden an den internen Verbindungen oder zum Durchbrennen der Steckdosen führen. Es geht darum, den richtigen Mittelweg zu finden – genug Leistung, um warm zu bleiben, aber nicht so viel, dass der Heizer kaputtgeht.