
Wie man die Deckenheizungen wirklich „intelligent“ macht Die meisten herkömmlichen Heizungen strömen einfach nur heiße Luft aus – doch die Strahlungsheizpaneele sind anders. Sie leiten die Wärme direkt zu den Menschen und Geräten hinab, ähnlich wie die Sonne auf die Haut wirkt. Aber seien wir ehrlich: Den Handbedienknöpfen den ganzen Tag über zu bedienen, ist eine Qual. Deshalb schließen wir diese Heizgeräte an ein intelligentes System an. Dadurch wird aus einem „dummen“ Heizgerät etwas, das tatsächlich selbstständig handeln kann. Wie es funktioniert Um eine einfache Bedienung zu ermöglichen – bei der man sofort zwischen Winter- und Sommereinstellungen wechseln kann – verbinden wir die Stromanschlüsse der Heizgeräte mit einem intelligenten Relais oder einer PLC. Im Grunde genommen sendet ein kleines Niederspannungssignal einen Befehl an den Schalter, damit dieser aktiviert wird. So kann man die Heizung von einer App auf dem Handy oder von einem zentralen Bedienfeld aus einschalten – ohne durch das Lager gehen zu müssen. **Ein Profi-Tipp:**Wir verwenden PID-Regler. Anstatt dass die Heizung einfach nur ein- und ausgeschaltet wird – was im Laufe der Zeit die Geräte beschädigen kann – regelt das System die Leistung sanft höher und niedriger. Das ist viel besser. Das „Gehirn“ des Systems Eine Fernbedienung ist zwar praktisch – aber sie ist nicht wirklich „intelligent“, solange sie nicht weiß, was vor Ort passiert. Deshalb installieren wir Infrarot-Sensoren oder Temperatursonden an der Decke, damit diese als „Augen“ fungieren können. Wenn die Temperatur am Boden unter 18 °C fällt, erhöht das System automatisch die Heizleistung. Niemand muss mehr klagen, dass es in einer Ecke eiskalt ist. Außerdem kann man einen Timer einstellen. Stellen Sie sich vor, der Betriebsbereich ist bereits 30 Minuten vor Beginn der Schicht perfekt warm. Kein Zittern mehr, während man darauf wartet, dass die Luft warm wird. Ein paar Dinge, auf die man achten muss Man kann nicht einfach alles anschließen und darauf hoffen, dass alles gut funktioniert. Wenn man zehn 3kW-Heizgeräte zur gleichen Zeit einschaltet, bricht der Schutzschalter aus – das ist ein großer Stromspitzen. Um das zu vermeiden, steuern wir den Startvorgang über Software – im Grunde werden die Heizgeräte nacheinander aktiviert. Noch eines: Die Sensoren benötigen eine freie Sichtlinie. Wenn man viele Paletten direkt unter einen Sensor stapelt, kann das System die zurückgeworfene Wärme nicht erkennen. Es wird dann weiterhin versuchen, die Heizleistung zu erhöhen – was Geldverschwendung ist. Halten Sie die Sensoren frei, dann funktioniert alles einwandfrei.